Gold, Silber und Bronze für DRCD Masters bei Euro

Sonja Schlosser bei U 23 WM auf Platz 4!

In München auf Olympia Regattastrecke trafen sich von Mittwoch letzter Woche bis Sonntag über 2500 Masters Athleten (ab 27 Jahre) aus ganz Europa um sich über die 1000 m Distanz in allen Bootsklassen zu messen. 4 Mastes Ruderer des Donau RC Deggendorf waren hier vertreten vom Einer bis zum Doppelvierer.

Gold holte sich Florian Herpich (49) im Einer der Altersklasse 43 mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg.

Platz 5 gab es für Ludwig Stieglbauer in der AK 50 bei seinem ersten Start auf dieser Distanz.

Eine Silbermedaille konnte sich Eugen Künz (68) in Renngemeinschaft mit dem Münchner RC im Zweier ohne errudern in AK 60.

Bronze dann für Eugen Künzi und Frank Darscheid (52) im Masters Doppelzweier über 60 Jahre, wobei die Crew das Feld von hinten aufräumte und sich bis ins Ziel Schlag für Schlag auf Platz 3 platzieren konnte.

Sonja Schlosser im Vierer mit Steuermann verpasst Medaille
Die erste Entscheidung fiel in der neuen WM-Bootsklasse, dem Frauen-Vierer mit Steuerfrau. Für
Sonja Schlosser (Donau Ruder Club Deggendorf 2001 e.V.), Katja Rübling (Dresdner Ruder-Club 1902 e.V.), Katja Fuhrmann (Laubegaster Ruderverein Dresden e.V.), Charlotte Körner (Siegburger Ruderverein 1910 e.V.) und Steuerfrau Elisa Saks (Osnabrücker Ruder-Verein e.V.) hat mit Rang vier leider nicht für eine Medaille gereicht. Die Schützlinge von Trainer Sven Ueck mussten schon auf den ersten 500 m die ersten drei Boote aus den USA, Großbritannien und den USA ziehen lassen und verloren im weiteren Rennverlauf weitere Sekunden.

 

(Text von U 23 WM kopiert aus Berichterstattung Deutscher Ruderverband)

DRCD-Ruderer Sebastian Huber und Johannes Herpich holen Bayerischen Meistertitel

Noch 3 Vizetitel für den Donau-Ruderclub Deggendorf

 

Die 47. Bayerischen Rudermeisterschaften fanden turnusgemäß (abwechselnd mit Schweinfurt) wieder auf der Olympia-Regattastrecke in Oberschleißheim statt. Während die Wettkampfstrecke gewohnt optimale und faire Bedingungen bot, spielte leider das Wetter nicht mit. Zeitweise musste die Veranstaltung sogar wegen Starkregen unterbrochen werden.

Trotz dieser widrigen Umstände war die Mannschaft des DRCD gewohnt erfolgreich. Ein Highlight der Meisterschaften sind immer die vollbesetzten Rennen der Großboote. Sebastian Huber (SMG) und Johannes Herpich (JTG) bildeten mit Würzburg eine Renngemeinschaft im gesteuerten Junior-B Doppelvierer. Nach mäßigem Start mussten sie sich anfangs noch sortieren und ihren Rhythmus finden, konnten aber dann mit langen Schlägen das Feld von hinten aufrollen und lagen bei der Streckenhälfte gleichauf mit der Konkurrenz. Nach einem Zwischenspurt legten sie sich in Führung und konnten diese konstant auf über eine Bootslänge auf der Ziellinie ausbauen. Riesengroß war die Freude im Team und bei Trainer Frank Darscheid über die gewonnene Meisterschaft.

Erfolgreichster DRCD-Ruderer war Sebastian Huber. Der 16-jährige Gymnasiast stellte sich auch im Einer der Konkurrenz, traf gleich im Vorlauf auf den späteren Bayerischen Meister aus Würzburg und konnte sich als Zweiter für das Finale qualifizieren. Dort lieferten sich die drei stärksten Einerfahrer einen harten Bord-an-Bord-Kampf, blieben bis zur Streckenhälfte gleich auf. Letztendlich sortierte sich das Feld und Sebastian holte sich hochrespektabel die Bronzemedaille.

Auch im Junior-B-Doppelzweier musste sich Sebastian mit seinem Partner Johannes Herpich über den Vorlauf für das Finale qualifizieren, wo sie in einem engen Feld lange um Platz 3 kämpften, und letztendlich einen zufriedenstellenden fünften Platz erruderten.

Bei den Juniorinnen B starten Laura Kerschl (RKG) und Emilia Biberger (SMG). Die beiden Leichtgewichtsruderinnen starteten auch in der Schwergewichtskonkurrenz und belegten im Finale einen fünften Platz. Besser erging es ihnen dann in der Leichtgewichtskasse, wo sie sich hervorragend im Feld behaupteten und den Vizemeistertitel holten.

Laura Kerschl startete auch im Leichtgewichts-Einer, verpasste aber knapp den Einzug ins Finale.

Bei den Masters (Erwachsene) starteten Frank Darscheid und Eugen Künzi in zwei Doppel-Zweier-Rennen (Altersklasse E und F) und erreichten einen zweiten und dritten Platz. Im Einer startete Florian Herpich und wurde fünfter. Zusammen starteten die drei DRCD-Masters auch noch in Renngemeinschaft im Doppelvierer und erruderten einen weiteren Vizetitel und einen knappen dritten Platz.

Am nächsten Wochenende sind einige DRCD-Ruderer schon wieder auf der Euromaster-Regatta in München am Start – hoffentlich bei besserem Wetter.

 

 

Die Lust am Wanderrudern in Bildern

3 Tage Attersee

11 mal anlegen am Siegersteg in Nürnberg

DRCD Ruderer Dauergast dort

Während andere lieber Enten und Drachen schwimmenlassen holt der Donau Ruder Club Deggendorf in Vorbereitung auf die Bayerischen Meisterschaften 11 Siege bei der Sprintregatta in Nürnberg auf dem Dutzendteich ab.

Im Einzelnen: Antonia Herpich (JTG) holte insgesamt 4 Siege, darunter 3 x im Einer (2x sogar bei den Schwergewichten) sowie 1x bei den Leichten und mit Partnerin Greta Heigl (SMG) im Doppelzweier bei den Schülerinnen

Sebastian Huber (SMG) gelang 2x der Sieg im Junnioren Einer B, sowie mit Partner Johannes Herpich (JTG) im Doppelzweier. Am Sonntag verhinderte ein Krebs einen weiteren Sieg. Johannes konnte am Samstag im Einer Leichtgewicht eine weitere Medallie, am Sonntag Platz 2.

Weitere gute Platzierungen holten im Einer und Doppelzweier Laura Kerschl, Leonie Schiller, (RKG) Pia Bachmeier unf Katja Früh (SMG). Besonders konnte der Mixed Doppelvierer, als einziger nur mit Clubruderern, besetzt auffallen. Mit Platz 3 am Samstag und Platz 2 am Sonntag in der Bestezung, J. Herpich, S. Huber, Pia Bachmeier, Laura Kerschl, Katja Früh und am Sonntag mit Leonie Schiller.

Auch die Masters überzeugten, Tainer Frank Darscheid, konnte trotz Kenterung kurz vor dem Start den Sieg im Masters Einer D (Mindesalter 50 Jahre) gewinnnen, ebenso sein Partner Florian Herpich in der Altersklasse C (Mindesalter 43). Zusammen konnte sie dann den Doppelzweier auch noch gewinnen. Am Sonntag erreichte F. Darscheid (gesundheitlich angeschlagen) auf Platz 2 im Einer an.

 

Mit fast ein Dutzend Starter geht der DRCD nun in die Vorbereitungen auf die Bayerischen Meisterschaften in knapp 2 Wochen. Auch wenn einige Aktive fehlen, auf Grund von Abschlussfahrten, hofft man doch auf einige gute Platzierungen

DRCD-Ruderin Antonia Herpich holt sich im Einer Bronze bei der Deutschen Schülermeisterschaft (Bundeswettbewerb der U15)

 

Antonia Herpich wurde von der Bayerischen Ruderjugend als eine von nur fünf niederbayerischen Jugendlichen (12-14 Jahre) zur Teilnahme am dreitägigen Bundeswettbewerb im Rudern nominiert. Insgesamt traten 1147 Aktive aus ganz Deutschland in verschiedenen Bootsklassen auf der Olympia Regattastrecke in Oberschleißheim gegeneinander an, um die Schnellsten zu ermitteln. Qualifizieren musste sich dafür Antonia auf den Regatten in Bamberg und Regensburg, wo sie bislang ungeschlagen blieb. Der bayerische Landesverband durfte dann die jeweils schnellsten Boote zur größten Ruderregatta Deutschlands entsenden. Somit war die Teilnahme am Bundeswettbewerb die erste Bewährungsprobe mit der harten Konkurrenz aus der ganzen Bundesrepublik.

Viele hundert Trainingskilometer absolvierte Antonia auf der Donau und bei diversen Trainingslagern unter DRCD-Coach Frank Darscheid, der im Laufe der Saison neben ihrer Grundausdauer insbesondere ihre Rudertechnik optimierte. Sie konnte im Vergleich zum letzten Jahr gegenüber ihren bekannten Konkurrentinnen eine enorme Leistungssteigerung erarbeiten.

Gewertet wurde in Oberschleißheim ein Langstreckenwettbewerb über 3000 Meter, die Bundesregatta über 1000 Meter und ein Athletik-Zusatzwettbewerb. Die Jugendlichen sammelten dadurch Punkte für ihr jeweiliges Bundesland.

Antonia holte am Regattafreitag einen Abteilungssieg im Langstreckenwettbewerb und wurde aufgrund ihrer Leistung für das A-Finale der Bundesregatta am Sonntag mit den sechs schnellsten Booten gesetzt. Bei starkem Gegenwind lag sie bis zur 500-Meter-Marke noch auf dem zweiten Platz, lieferte sie sich einen harten Bord-an-Bord-Kampf mit den Konkurrentinnen aus Limburg, Witten, Berlin, Magdeburg und Hamburg, und konnte schließlich mit einem hervorragenden dritten Platz und der Bronzemedallie über die Ziellinie fahren.

Auch im Athletik-Zusatzwettbewerb holte sie für Bayern einen Abteilungssieg.

Mit ihrer sportlichen Leistung sammelte sie viele wertvolle Punkte für das Team Bayern, welches insgesamt den fünften Platz von allen Bundesländern belegte. Insgesamt war der diesjährige 50. Bundeswettbewerb wieder ein voller Erfolg für den Rudersport, bei dem der Gemeinschaftsgedanke der jungen Sportler im Vordergrund stand.

 

 

Verfasser: Dr. Florian Herpich

DRCD holt 11 Siege bei der Regensburger Ruderregatta

Antonia Herpich qualifiziert sich für den Bundeswettbewerb, 4 Starter des DRCD bei der Deutschen Meisterschaft in Köln

Den Aktiven des Donau Ruderclub Deggendorf wurde bei der diesjährigen Regensburger Ruderregatta einiges abverlangt. Am Samstag sorgten Wind, Wellen und schließlich ein Unwetter für schwierige Bedingungen, während die Ruderer am Rennsonntag dann noch mit brütender Hitze zu kämpfen hatten.

Die Regensburger Regatta hat sich als einer der größten Ruderwettkämpfe in Süddeutschland etabliert, gefahren wird über die „Standard“-Strecke von 1000m. Außerdem wird ein Nominierungswettbewerb (über 3000m Langstrecke) für Kinderruderer (12-14 Jahre) abgehalten, bei dem sich Jugendliche für den alljährlichen Bundeswettbewerb qualifizieren können, der heuer in Oberschleißheim stattfindet. Von jeder Bootsklasse/Altersklasse werden 2 Mannschaften für ihr jeweiliges Bundesland entsandt. Nach Meisterschaftsmodus werden dann die Besten ermittelt.

Die DRCD Ruderin Antonia Herpich (13 Jahre, JTG) konnte im Einer auf der Langstrecke mit großem Vorsprung und persönlicher Bestzeit den ersten Platz einfahren. Zwei weitere ungefährdete Siege fuhr sie bei beiden Rennen über die 1000m Distanz ein und bleibt damit in dieser Saison ungeschlagen. Mit dieser Glanzleistung war ihr die Qualifikation zum Bundeswettbewerb sicher und sie bekam von der Landestrainerin ihr Ticket überreicht.

Eine erfolgreiche Premiere feierte die 14-jährige Greta Heigl (SMG)bei Ihrem ersten Wettkampfeinsatz als Ruderin. Zusammen mit Antonia trat sie im Mädchen Doppelzweier an. Am Start hatten die beiden noch mit der Strömung zu kämpfen, verloren gleich eine Länge auf das gegnerische Boot aus München, fanden aber dann wieder ihren Rhythmus und siegten letztendlich mit 3 Bootslängen Vorsprung. Die Freude bei Greta über ihren ersten Regattasieg war riesig.

Eine deutliche Leistungssteigerung zeigten auch Katja Früh (SMG) und Leonie Schiller (RKG) im Juniorinnen Doppelzweier. Im 4-Boote-Feld gegen bekannte Gegner, die bei der letzten Regatta noch die Bootsspitze vorne hatten, konnten sie in einem knappen und packenden Rennen mit 1 Sekunde Vorsprung am Siegersteg anlegen. Durch diesen Erfolg motiviert lief es am Sonntag im zweiten Rennen noch besser und sie konnten im gleichen Feld den Vorsprung auf über eine Bootslänge ausbauen und eine zweite Siegermedaille errudern. Somit zeigt diese Bootsbesetzung eine deutliche Steigerung im Laufe dieser Regattasaison.

Im Juniorinnen-Doppel-Vierer erreichten Emilia Biberger, Katja Früh, Leonie Schiller, Laura Kerschl mit Steuerfrau Pia Bachmeier einen zweiten und dritten Platz.

Harte Konkurrenz hatten im Leichtgewichts-Juniorinnen- Doppel-Zweier Laura Kerschl und Emilia Biberger. Über lange Strecken lieferten sie sich im Vier-Boote-Feld einen harten Bord-an-Bord-Kampf und beendeten beide Rennen auf dem zweiten Rang.

Die Nachteile des Rückwärtsfahrens (beim Rudern ist die Fahrtrichtung nicht die Blickrichtung) erfuhr Sebastian Huber im Junioren-Einer. Wohl auch durch ungenügende Anweisungen des begleitenden Schiedsrichterbootes kollidierte er in Führung liegend mit einer Begrenzungsboje, wobei ein Skull (Ruder) brach und eine Kenterung unvermeidlich war. Dennoch ließ er sich nicht beirren, machte am nächsten Tag alles richtig und holte sich im zweiten Rennen den Sieg in seiner Bootsklasse.

Auch mit seinem Zweierpartner Johannes Herpich konnte er zwei ungefährdete Start-Ziel-Siege im Schwergewichts-Junioren-Doppel-Zweier im vollen Feld von 5 konkurrierenden Booten errudern.

Johannes Herpich startete zudem in Renngemeinschaft mit Leon Wollenberg aus Lauingen im Doppelzweier Leichtgewicht. Allerdings mussten sich die beiden mit dem letzten Platz begnügen.

Bei den Masters (Erwachsene) erreichte Florian Herpich noch in Renngemeinschaft mit einem Regensburger Ruderer zwei ungefährdete Siege im Doppelzweier.

DRCD Coach Frank Darscheid freute sich über die insgesamt 11 Siege von 10 Aktiven. Damit belegte der Donau-Ruderclub Deggendorf den Platz 5 in der Rangliste der Clubs auf dieser Regatta - nach den großen und teilnehmerstarken Vereinen. Dies zeugt von einer hohen Leistungsdichte und dem Erfolg der konsequenten Jugendarbeit im Club. Das vorausgegangene Pfingst-Trainingslager hat den gewünschten Erfolg gebracht.

Am übernächsten Wochenende starten 4 Aktive bei den Deutschen Meisterschaften

 

(U23/U19/U17) in Köln am Fühlinger See.

Ruderin Sonja Schlosser auf WM-Kurs

Sonja Schlosser (20 ) vom DRC Deggendorf startete am Wochenende bei der 59. internationalen Ratzeburger Ruderregatta und bewies erneut ihre Topform. Mit ihrer Zweierpartnerin Lena Sarassa (19) vom Crefelder Ruderclub belegte sie tagszuvor bei der internen WM-Qualifikation des Deutschen Ruderverbandes einen etwas unglücklichen 5. Platz, lagen sie doch nach 2000 Metern nur 0,3 Sekunden hinter Platz 3 und 4. Die Bundestrainer besetzten daraufhin die Vierer ohne Steuermann für die Rennen am Folgetag. Das Boot mit der Athletin des Donau Ruder Club Deggendorf 2001 e.V. holte nach einem hartumkämpften Rennen den 1. Platz in der Altersklasse U 23. Aufgrund dieses Spitzenergebnisses durften die Damen im 1. Achter der U23 am Sonntag ihre Form erneut unter Beweis stellen. Die Renngemeinschaft aus den Vereinen Crefeld, BerlinHannoverWaltropGreifswald und Deggendorf ruderte mit 5 Bootslängen Vorsprung zum Sieg.

Mit dieser beachtlichen Leistung hat sich Sonja in den Kreis der U23-Nationalmannschaft gerudert und kann mit ihren Mitstreiterinnen bei der Deutschen Meisterschaft im Juni mit der endgültigen Nominierung zur WM rechnen. Für dieses Ziel Weltmeisterschaft trainiert die Deggendorferin seit Ende Januar in Essen und im Ruderleistungszentrum in Dortmund. Nicht nur der Deutschlandachter der Herren hat hier seine Basis sondern zahlreiche andere international erfolgreiche Ruderer. Der Umzug aus der niederbayerischen Heimat in den Ruhrpott hat sich für die Studentin als richtiger Weg erwiesen.